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Home / Kultur / Kino & TV / Filmographie / Will Smith Biografie und Filmographie

Will Smith Biografie und Filmographie

Will Smith kann bereits auf eine höchst erfolgreiche Karriere als Schauspieler in Kinohits und in seiner eigenen TV-Serie sowie als vielfach Platin-ausgezeichneter Plattenkünstler zurückblicken.

Will Smith
Quelle:Sony Pictures

Seine erste Academy-Award Nominierung sowie eine Golden-Globe Nominierung bekam er für seine Darstellung der Boxlegende Muhammad Ali in Michael Manns exzellenter Filmbiografie Ali (Ali, 2001). Zuletzt war Smith als Hauptdarsteller und Produzent für das von der Kritik hoch gelobte Drama The Pursuit of Happyness (Das Streben nach Glück, 2006) verantwortlich, das auf einer wahren Geschichte basiert.

Seine Performance brachte ihm seine zweite Academy-Award®-, seine vierte Golden-Globe®- sowie eine Screen Actors Guild (SAG) Award-Nominierung in der Sparte Best Actor ein. Darüber hinaus war Smith zuletzt in dem Blockbuster Hancock (Hancock, 2008), der weltweit über 600 Millionen Dollar einspielte, und in I Am Legend (I Am Legend, 2007) von Francis Lawrence zu sehen.

Im Jahr 2005 produzierte Will Smith die erfolgreiche Komödie Hitch (Hitch – Der Date Doktor, 2004), die von Andy Tennant inszeniert wurde und in der er ebenfalls die Hauptrolle übernahm. Davor war er als Ausführender Produzent und Hauptdarsteller in dem Science-fiction-Hit I, Robot (I, Robot, 2004) involviert, der auf dem Buch von Isaac Asimov basiert und bei dem Alex Proyas Regie führte. Im gleichen Jahr sprach er die Hauptfigur Oscar in dem computeranimierten Blockbuster Shark Tale (Große Haie – Kleine Fische, 2004) neben Renee Zellweger, Angelina Jolie und Robert De Niro.

Will Smith

Quelle:Sony Pictures

Im Juli 2003 tat sich Smith erneut mit Martin Lawrence zusammen und stand für Bad Boys II (Bad Boys II, 2003) vor der Kamera, der Fortsetzung ihres gemeinsamen Hits Bad Boys (Bad Boys – Harte Jungs, 1995). Davor spielte er die Hauptrollen in zwei Blockbustern, die in zwei aufeinander folgenden Sommern die Box-office-Charts beherrschten: 1996 stellte er sich in Roland Emmerichs Science-Fiction-Actionhit Independence Day (Independence Day, 1996) außerirdischen Invasionen in den Weg, im folgenden Jahr spielte er zusammen mit Tommy Lee Jones die Titelrolle in Barry Sonnenfelds Science-Fiction-Komödie Men in Black (Men in Black, 1997). Für diesen Film nahm Smith außerdem den mit einem Grammy ausgezeichneten Titelsong auf. Im Jahr 2002 taten sich Smith, Jones und Sonnenfeld ein weiteres Mal für das Sequel Men in Black II (Men in Black II, 2002) zusammen.

will smith
Quelle:Sony Pictures

Als sich Will Smith mit Erfolg der Schauspielerei im Fernsehen und auf der Leinwand widmete, war er bereits ein Grammy-ausgezeichneter Plattenkünstler. Ersten Rollen in Filmen wie Where the Day Takes You (Straßenkinder, 1991) und Made in America (Made in America, 1993) folgte eine mit viel Kritikerlob begleitete Hauptrolle in dem Drama Six Degrees of Separation (Sechs Stufen der Abgrenzung, 1993) mit Stockard Channing und Donald Sutherland. Im Jahr 1995 wurde er bei der ShoWest als Male Star of Tomorrow gefeiert. Auch die Filme Enemy of the State (Der Staatsfeind Nr. 1, 1998) mit Gene Hackman, Wild Wild West (Wild Wild West, 1999), für den er ebenfalls den Titelsong aufnahm und Robert Redfords The Legend of Bagger Vance (Die Legende von Bagger Vance, 2000) zählen zu seinen Arbeiten.

Seine Karriere allerdings begann Will Smith in der Musikindustrie, und zwar als er noch in der High School war. Zusammen mit seinem Freund Jeff Townes gründete er das Duo DJ Jazzy Jeff & the Fresh Prince und wurde schnell zu einem chartstürmenden Rapper. Das Duo nahm etliche mit mehrfach Platin ausgezeichnete Alben auf und gewann etliche Preise, unter anderem zwei Grammys und drei American Music Awards.

Der musikalische Erfolg von Will Smith führte zu seiner Hauptrolle in der international erfolgreichen TV-Sitcom „The Fresh Prince of Bel Air“ („Der Prinz von Bel Air“), die sechs Jahre lang auf NBC lief und ihm zwei Golden-Globe®-Nominierungen einbrachte.

Will Smith Sieben Leben
Quelle:Sony Pictures

Smith blieb dabei aber auch Musiker und nahm 1998 sein erstes Soloalbum „Big Willie Style“ auf, das einen Grammy und vier American Music Awards gewann. Im Jahr 1999 wurde er bei den NAACP Image Awards als Entertainer of the Year geehrt. Seine nächste CD „Willennium“ mit der Hit-Single „Will2K“ wurde zweimal mit Platin ausgezeichnet.

Als Produzent leitet Will Smith zusammen mit James Lassiter und Ken Stovitz die Firma Overbrook Entertainment, die Projekte wie Ali, I, Robot, Saving Face (Saving Face, 2004), Hitch, ATL (2005), The Pursuit of Happyness und zuletzt Lakeview Terrace (Lakeview Terrace, 2008) mit Samuel L. Jackson produziert hat. Unter dem Banner von Overbrook haben Will Smith und seine Frau Jada Pinkett Smith auch die populäre Comedy-TV-Serie „All of Us“ entwickelt und produziert, die insgesamt vier Jahre lief. Wie bei SIEBEN LEBEN ist Smith auch weiter als Produzent und als Ausführender Produzent aktiv – unter anderem ist er für die Produktion von The Human Contract (2008) verantwortlich, mit dem Jada Pinkett Smith ihr Regiedebüt gibt.

Geschrieben am 24.01.2009
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