Wie sicher ist das Ergebnis eines negativen Schwangerschaftstest
Eine Frau, die den Verdacht hat, möglicherweise schwanger zu sein, jedoch aber nicht sofort den Arzt aufsuchen möchte, kann als Diagnosehilfe einen Schwangerschaftstest durchführen. Schwangerschaftstests sind in der Apotheke erhältlich und ohne ärztliche Anleitung einfach und recht zuverlässig durchzuführen.
Liegt eine Schwangerschaft vor, so produziert der Körper das Schwangerschaftshormon HCG. Dieses wird über den Urin ausgeschieden und kann so nachgewiesen werden. Für den Schwangerschaftstest muss ein Teststreifen in eine Urinprobe gehalten werden. Liegt eine Schwangerschaft vor, verfärbt sich eine bestimmte Stelle des Teststreifens eindeutig.
Doch wie zuverlässig ist ein solcher Schwangerschaftstest? Mit ziemlicher Sicherheit liegt eine Schwangerschaft tatsächlich vor, wenn der Test positiv ausfällt. Denn dann wurde das Schwangerschaftshormon HCG eindeutig nachgewiesen. Fällt das Testergebnis jedoch negativ aus, so ist die Diagnose nicht ganz so eindeutig. Eine Schwangerschaft kann unter Umständen trotzdem vorliegen.
Die häufigste Ursache für ein negatives Testergebnis bei vorliegender Schwangerschaft sind Anwendungsfehler. Der Urinstrahl kann den Teststreifen nicht richtig oder nicht ausreichend lange getroffen haben. Dies kann man umgehen, indem man den Test mit einem Becher durchführt. Kommt der Teststreifen nach der Benutzung mit Wasser in Berührung, so kann das Ergebnis ebenfalls verfälscht werden. Wird der Test zu früh angewendet, nämlich noch vor dem eigentlichen Ausbleiben der Periode, so kann es sein, dass zwar eine Schwangerschaft vorliegt, sich aber noch nicht genügend nachweisbare Schwangerschaftshormone gebildet haben. Im Zweifelsfall sollte deshalb immer ein Arzt aufgesucht werden.

