Samuel L. Jackson Filmographie
Ehrfürchtig gilt Samuel L. Jackson als einer der „hardest working actors“ in Hollywood. Und seinen unangefochtenen Starstatus beweist er mit einer simplen Tatsache: Kein anderer Schauspieler in der Geschichte des Kinos hat mit seinen Filmen an den Kinokassen insgesamt mehr Geld eingespielt als er.
Durch das Porträt des philosophierenden Killers ,Jules‘ in Quentin Tarantinos Pulp Fiction (Pulp Fiction, 1994) hat sich Jackson unsterblich in die amerikanische Filmgeschichte gespielt. Neben hymnischen Kritiken brachte ihm die Rolle eine Oscar®- und eine Golden-Globe®-Nominierung als bester Nebendarsteller sowie den Preis der British Academy of Film and Television Arts ein.
Über seine vielen preisgekrönten Performances hinaus schrieb er auch Filmgeschichte: Seine Darstellung eines Cracksüchtigen in Spike Lees Jungle Fever (Jungle Fever, 1991) beeindruckte die Jury des Filmfestivals von Cannes dermaßen, dass sie zum ersten und einzigen Mal eine Auszeichnung in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ vergab.
Zu seinen jüngsten Filmen zählen Neil LaButes Thrillerdrama Lakeview Terrace (Lakeview Terrace, 2008), Doug Limans SF-Actionfilm Jumper (Jumper, 2008), die Stephen-King-Verfilmung 1408 (Zimmer 1408, 2007), in der er eine Nebenrolle spielte, und Rod Luries Resurrecting the Champ (Resurrecting the Champ, 2007). Darüber hinaus wirkte er in Craig Brewers Black Snake Moan (Black Snake Moan, 2007), New Lines Thriller Snakes on a Plane (Snakes on a Plane, 2006) von David R. Ellis sowie Irwin Winklers MGM-Kriegsdrama Home of the Brave (Home of the Brave, 2006) und Renny Harlins schrulligem Krimidrama Cleaner (2007) mit.
Zu seinen weiteren Filmen gehören Coach Carter (Coach Carter, 2005), die Star-Wars-Trilogie, Country of My Skull (2004), The Incredibles (Die Unglaublichen – The Incredibles, 2004), S.W.A.T. (S.W.A.T. – Die Spezialeinheit, 2003), The 51st State, (The 51st State, 2001), Changing Lanes (Spurwechsel, 2002), Caveman’s Valentine (Caveman’s Valentine – Tod eines Engels, 2001), Red Violin (Die rote Violine, 1998), Shaft (Shaft – Noch Fragen?, 2000), Unbreakable (Unbreakable – Unzerbrechlich, 2000), 187 (187 – Eine tödliche Zahl, 1997), Eve’s Bayou (1997), Jackie Brown (Jackie Brown, 1998), The Negotiator (Verhandlungssache, 1998), A Time to Kill (Die Jury, 1996), Die Hard with a Vengeance (Stirb langsam – Jetzt erst recht, 1995), The Long Kiss Goodnight (Tödliche Weihnachten, 1996) und Deep Blue Sea (Deep Blue Sea, 1998).
Für das Fernsehen fungierte Samuel L. Jackson als ausführender Produzent der Spike-TV-Trickserie „Afro Samurai“, die 2007 Premiere hatte und von der es eine zweite Staffel geben wird. Für New Line Studios hat Jackson einen Deal abgeschlossen, der es ihm ermöglicht, eigene Projekte zu entwickeln, zu produzieren und ggf. darin die Hauptrolle zu spielen.

