Rosario Dawson - Nackte Tatsachen
Nachdem Rosario Dawson mit einigen der angesagtesten Regisseure und Schauspieler Hollywoods zusammen gearbeitet und von allen Seiten Lob für ihre Qualitäten als Darstellerin eingeheimst hat, zählt sie zu den gefragtesten „leading ladies“ der Filmindustrie.
Davor stand Rosario Dawson in Death Proof (Death Proof – Todsicher, 2007) vor der Kamera, Quentin Tarantinos Beitrag zum Grindhouse-Projekt. Death Proof wurde für den Wettbewerb des Cannes Film Festivals 2007 ausgewählt und lief international höchst erfolgreich.
Unter der Regie von Talia Lugacy spielte Dawson die Hauptrolle in Descent (Descent, 2006), den sie auch produzierte. Der Film, der – begleitet von hervorragenden Kritiken – auf dem Tribeca Film Festival 2007 Premiere feierte, war die erste Produktion ihrer Firma Trybe Films. Darüber hinaus produzierte sie einen 15minütigen Kurzfilm mit dem Titel Bliss Virus, der ebenfalls von Talia Lugacy geschrieben und inszeniert wurde. Außerdem hofft sie, demnächst auch Lugacys nächsten Spielfilm zu produzieren.
Kritikerlob bekam Rosario Dawson auch für ihre Darstellung der Becky in Kevin Smiths Clerks 2 (Clerks 2, 2006) für die Weinstein Company. In A Guide To Recognizing Your Saints (Kids – In den Straßen von New York, 2006) spielte sie mit Robert Downey Jr., Shia LaBeouf, Dianne Wiest, Chazz Palminteri und Channing Tatum. Der Film lief beim Sundance Film Festival und bekam den Special Jury Prize for a Dramatic Film.
In den Jahren 2004 und 2005 fiel Dawson durch hervorragende Performances in zwei Filmen mit exzellenter Besetzung auf: Sie spielte Roxanne, die Frau von Alexander dem Großen in Oliver Stones Epos Alexander (Alexander, 2004) mit Colin Farrell, Angelina Jolie, Anthony Hopkins und Jared Leto, und für das Film-noir-Drama Sin City (Sin City, 2005) von Robert Rodriguez und Frank Miller stand sie mit Bruce Willis, Benicio del Toro, Clive Owen und Brittany Murphy vor der Kamera und hinterließ einen bleibenden Eindruck – den sie in dem mit Spannung erwarteten Sin City 2 wiederholen wird.
Davor war sie an der Seite von Dwayne Johnson, Seann William Scott und Christopher Walken in der Actionkomödie The Rundown (Welcome to the Jungle, 2003) zu sehen, spielte zusammen mit Hayden Christensen, Chloe Sevigny und Steve Zahn in Shattered Glass (2003) und mit James Woods und Juliette Marquis in dem Independent-Film This Girl’s Life (This Girl’s Life – Mein Leben als Pornostar, 2003).
Rosario Dawson leuchtete darüber hinaus in Spike Lees Drama The 25th Hour (25 Stunden, 2002) mit Edward Norton, Philip Seymour Hoffman und Barry Pepper auf der Leinwand, stand neben Will Smith und Tommy Lee Jones für Columbia Pictures’ Men in Black II vor der Kamera und spielte unter der Regie von Ethan Hawke in Chelsea Walls (2001), der auf dem gleichnamigen Bühnenstück basiert.
In der romantischen Komödie Sidewalks of New York (Seitensprünge in New York, 2000), die von dem Hauptdarsteller Ed Burns geschrieben und inszeniert wurde, trat sie neben Heather Graham, Stanley Tucci und Brittany Murphy auf und spielte direkt danach in Burns’ Ash Wednesday (2002) mit Elijah Wood. Außerdem stand sie in dem Independent-Film Love in the Time of Money (2001) vor der Kamera, der von dem Theaterregisseur Peter Matthei geschrieben und inszeniert wurde und beim Sundance Film Festival 2002 uraufgeführt wurde. In weiteren Rollen sind Steve Buscemi, Carol Kane, Michael Imperioli und Adrian Grenier zu sehen.
Ihr Filmdebüt gab Rosario Dawson mit dem vielfach gelobten, kontroversen Drama Kids (Kids, 1994). Der Film, der von dem Fotografen Larry Clark nach einem Skript von Harmony Korine inszeniert wurde, beschreibt 24 chaotische Stunden im Leben einiger junger Skater in New York. Für Kids wurden statt professioneller Schauspieler junge Leute von den Straßen der Stadt gecastet. Nachdem der Film bei einem Mitternachts-Screening beim Sundance Film Festival für eine handfeste Überraschung gesorgt hatte und im Wettbewerb des Cannes Film Festivals lief, war die Karriere von Dawson auf dem besten Weg nach oben.
Darüber hinaus bekam Dawson Kritikerlob für ihren Auftritt in Spike Lees He’s Got Game (Spike Lee’s Spiel des Lebens, 1997), in dem sie neben Denzel Washington spielte. Zu ihren anderen Filmen zählen Light It Up (Light It Up, 1999) mit Forest Whitaker und Vanessa Williams und Josie and the Pussycats (Josie and the Pussycats, 2001) mit Rachael Leigh Cook und Tara Reid.
Rosario Dawson lebt derzeit in Los Angeles.

