Jean Reno Filmographie
Der renommierte französische Schauspieler Jean Reno wurde in Amerika und dem Rest der Welt durch Hauptrollen in Filmen wie Mission: Impossible (Mission: Impossible, 1996) von Brian de Palma mit Tom Cruise, Godzilla (Godzilla, 1998) von Roland Emmerich, Léon (Léon – Der Profi, 1994) von Luc Besson mit Natalie Portman und John Frankenheimers Ronin (Ronin, 1998) mit Robert De Niro bekannt.
Zu den letzten Projekten von Jean Reno zählen The Pink Panther mit Steve Martin und Sony Pictures’ The Da Vinci Code (The Da Vinci Code – Sakrileg, 2006), der von Ron Howard mit Tom Hanks in der Hauptrolle inszeniert wurde. Beide Filme stiegen als Nummer eins der Box-Office-Charts ein und waren riesige weltweite Erfolge. Derzeit steht Reno neben Vince Vaughn und Jon Favreau für Couples Retreat (2009) in Bora Bora vor der Kamera.
Demnächst wird er an der Seite von Lawrence Fishburne in der Screen-Gems-Produktion Armored (2009) zu sehen sein, die im September 2009 in den USA startet. Jean Reno zählt zu den beliebtesten und respektiertesten Schauspielern Frankreichs. Er stand unter anderem mit Gérard Depardieu in den Comedy-Blockbustern Tais Toi (Ruby & Quentin – Der Killer und die Klette, 2003) und Les Visiteurs (Die Besucher, 1993) vor der Kamera, die zu den kommerziell erfolgreichsten französischen Filmen aller Zeiten zählen. Die Les Visiteurs-Fortsetzung Les Couloir du Temps: Les Visiteurs 2 (Die Zeitritter – Auf der Suche nach dem heiligen Zahn, 1998) brach erneut Kassenrekorde. Kürzlich eroberte Reno mit seiner leidenschaftlichen Performance als Gourmetkoch, der sich in die hinreißende Juliette Binoche verliebt, in der Romanze Décalage horaire (Jet Lag oder Wo die Liebe hinfliegt, 2002) die Herzen der Zuschauer auf der ganzen Welt. Darüber hinaus spielte er in L’Empire des Loups (Das Imperium der Wölfe, 2005), einer Adaption des Romans von Jean-Christophe Grange – dem Autor von Les Rivières pourpres (Die purpurnen Flüsse, 2000), der ebenfalls mit Reno in der Hauptrolle erfolgreich verfilmt wurde. Außerdem trat er in La Tigre e la neve (Der Tiger und der Schnee, 2005) von Roberto Benigni auf.
Besonders durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem populären französischen Regisseur Luc Besson wurde Reno europaweit bekannt. Neben Léon spielte er unter Bessons Regie in Le Dernier Combat (Der letzte Kampf, 1983), Subway (Subway, 1985) mit Christopher Lambert und Isabelle Adjani, Le Grand Bleu (Im Rausch der Tiefe, 1988) mit Roseanna Arquette und dem hoch gelobten Thriller La Femme Nikita (Nikita, 1990) mit Anne Parillaud. Auch in Bessons Produktion Wasabi (Wasabi – Ein Bulle in Japan, 2001) stand Reno vor der Kamera.
Jean Reno kam in Casablanca als Sohn spanischer Eltern zur Welt und verfolgte sein Ziel, Schauspieler zu werden, nachdem er seinen Wehrdienst in Deutschland abgeleistet hatte. Er zog nach Paris und stieß zu einer tourenden Theatertruppe unter dem Regisseur Didier Flamand, mit der er durch ganz Frankreich reiste. Sein Leinwanddebüt gab er in dem französischen Drama Clair de Femme (Die Liebe einer Frau, 1979) von Costa-Gavras. Zu seinen weiteren Filmen zählen Le Jaguar (Jaguar, 1996) von Francis Veber, Loulou Graffiti (1991) von Christian Le Jale, L’Operation Corned Beef (Operation Corned Beef, 1991) von Jean-Marie Poire, L’Homme Au Masque d’Or (Dead Face – Fäuste der Gewalt, 1991) von Eric Duret, I Love You (I Love You, 1986) von Marco Ferreri, Notre Histoire (Geschichte eines Lächelns, 1984) von Bertrand Blier und Signes Extérieurs de Richesse (1983) von Jacques Monnet.
In den USA drehte Reno unter anderem For Roseanna (Rosannas letzter Wille, 1997) unter der Regie von Paul Weiland mit Mercedes Ruehl in der Titelrolle, Lawrence Kasdans French Kiss (French Kiss, 1995) mit Kevin Kline und Meg Ryan, John McTiernans Rollerball (Rollerball, 2002) und Dean Devlins Produktion Flyboys (Flyboys – Helden der Lüfte, 2006) mit James Franco. Für den computeranimierten Film Flushed Away (Flutsch und weg, 2006) von DreamWorks sprach er neben Kate Winslet und Hugh Jackman die Hauptrolle des Le Frog. Darüber hinaus inszenierte Reno seine erste Oper: eine Produktion von Puccinis „Manon Lescaut“ für das Teatro Regio Torino.
Jean Reno sprach in den ersten elf Jahren seines Lebens ausschließlich seine Muttersprache Spanisch. Mittlerweile spricht er fließend Französisch, Italienisch, Englisch und Japanisch. Er lebt in Paris und New York.

