James Bond 007: Ein Quantum Trost
Mit James Bond “Ein Quantum Trost” ist klar geworden, dass der neue Typ des James Bond nicht mehr der Bond ist der von Sean Connery, Roger Moore, oder Pierce Brosnan dargestellt wurde. Eher erinnert Daniel Graigs Darstellung von 007 an die Wesensart von Jason Bourne gespielt von Matt Damon.
Quelle:Sony PicturesCraigs Bond ist ein grüblerischer, geheimnisvoller, paranoider Agent dem nicht getraut werden kann, besonders nicht von den Leuten für die er arbeitet. Aus der Bahn geworfen von Dingen die in der Vergangenheit schief liefen, unerbittlich entschlossen, gejagt von bösen Jungs und Zweiflern in seiner eigenen Organisation, ist er keine Armee von nur einer Person sondern die Moral des Universums.
James Bond “Ein Quantum Trost” ist laut dem schweizerischen Regisseur Marc Forster, dessen Lebenslauf auch „Monster’s Ball“ beinhaltet, der Bond Film mit der wenigsten Erotik, Exotik, Luxus und Sarkasmus der jemals gemacht wurde. Sein Held ist verfolgt, besessen, gnadenlos und kalt. Außerdem gibt es im Film kaum Sexszenen. Dafür gibt es psychologische Tiefe und etliche Action Szenen.
In James Bond “Ein Quantum Trost” fühlt Bond sich immer noch so verletzt von Vesper Lynd aus Casino Royale, die ihn betrogen hatte, dass sich sein Boss M. ernsthaft fragt ob sie ihm trauen kann. Genau dieses Vertrauen in ihren Agenten verliert sie jedoch im Laufe des Filmes. James Bond “Casino Royale“ war ein lustigerer Film als „Ein Quantum Trost“ und gab uns einen Bond den Fans von Sean Connery erkennen konnten. Der Bond in diesem Film mag nicht so vermarktbar sein, aber er hat Potenzial als schwarzer Ritter angesehen zu werden, und das ist endgültig gesehen das Beste was ihm und der Film-Serie passieren konnte.

