Hellboy 2: Die Goldene Armee
Hellboy 2: Die Goldene Armee zählt zu den Favoriten der diesjährigen Flut an Action-Fantasy-Filmen. Guillermo del Toro ist offentsichtlich ein Genie, was solche märchenartige Horrorgeschichten betrifft, was er schon in Filmen wie dem ersten Teil von Hellboy, Pan’s Labyrinth und The Devil’s Backbone unter Beweis gestellt hat. Auch hier wurde ihm anscheinend freie Hand gelassen, seinen wildesten visuellen Launen und glühendsten Fantasien zu frönen.
Erneut auf Mike Mignolas Comicbuch basierend, verlässt sich die Fortsetzung wieder auf den Schauspieler, mit dem der Film am Besten funktioniert. Ron Perlman ist der zynische Haudegen Hellboy, ein Held des einfachen Mannes, der für Gerechtigkeit kämpft, und dabei so aussieht, als sei er ein Teufel, der aus Fritz Lang’s Metropolis oder Del Toros Labyrinth entsprungen ist.
Hellboy hat aber etwas ähnlich wertvolles wie Iron Man oder Indiana Jones: einen Helden, der uns zum Lachen bringt, der es mit Horden von Bösewichtern aufnimmt; in diesem Fall mit der Goldenen Armee, angeführt vom bösen Prinz Nuada (Luke Goss), in dessen Zwillingsschwester Nuala (Anna Walton) sich Hellboy’s Freund Abe Sapien (Doug Jones) verliebt.
An seiner Seite treten neben Abe auch seine Geliebte Liz (Selma Blair) und ein neuer, teutonischer Cyber-Typ namens Johann Krauss (gesprochen von Seth McFarlane) an. Einige Kritiker beanstanden, Hellboy 2 sei grafisch überladen - und das ist wahr; wie auch die meisten anderen Sommer Action-Fantasy-Mega-Filme.

