Devisenarbitrage: Was ist das?
Devisenarbitrage Geschäfte werden immer häufiger als Alternative Anlageform durchgeführt. Händler spekulieren dabei auf Währungsdifferenzen zwischen den einzelnen Handelsplätzen.
Unter einer Devisenarbitrage versteht man das Handeln von Gütern oder Wertpapieren, bei denen unterschiedliche Preise und Kurse an verschiedenen Handelsplätzen ausgenutzt werden. Möglich sind derartige Geschäfte grundsätzlich mit allen am Markt gehandelten Gütern, sie sind jedoch insbesondere bei Finanztiteln und Devisen verbreitet.
Bei Devisenarbitrage Geschäften nutzen Händler die Währungsdifferenzen an den verschiedenen Börsen aus. So wird das britische Pfund beispielsweise an der Frankfurter Devisenbörse günstig gekauft, gleichzeitig erfolgt der Verkauf an der Londonder Devisenbörse zu einem deutlich höheren Preis.
Diese Geschäfte sind somit sehr kurzfristig, selten liegen zwischen dem Kauf und dem Verkauf längere Zeitabschnitte. Werden Kauf- und Verkaufsauftrag gleichzeitig ausgeführt, spricht man von Differenzarbitrage Geschäften. Die Differenz vom Kauf- zum Verkaufskurs ist dabei der Gewinn des Händlers. Konnte der Verkauf jedoch nicht zu höheren Kursen erfolge, muss der Anleger einen Verlust verkraften.
Konnten derartige Devisenarbitrage Geschäfte noch bis vor weniger Zeit ausschließlich von insitutionellen Händlern oder Banken durchgeführt werden, bieten sich jetzt auch für Kleinanleger Möglichkeiten, durch den Devisenhandel Geld zu verdienen.
Einer der größten Devisenmärkte ist dabei der Forex-Markt (Foreign Exchange Market). Über Broker, die Anlegern sowohl ein Marginkonto als auch die erforderliche Software zur Verfügung stellen, können hier mit kleinen Einsätzen ebenfalls Devisenarbitrage Geschäfte durchgeführt werden.

